Serverumzug DATEV DMS classic pro

Bei diesem Artikel handelt es sich um das DATEV Dokument #1070203 (Copyright © DATEV eG), das von uns heute erfolgreich angewendet wurde um eine vorhandene DATEV DMS classic Installation (Versionsstand DATEV Programm DVD 8.30 + aktuelle Service Releases und Hotfixe) von einem DATEV File-/SQL-Server unter Windows Server 2008 herauszulösen und auf einen separaten Server unter Windows Server 2012 R2 umzuziehen. Wir haben uns erlaubt an der ein- oder anderen Stelle einen Hinweis und/oder Kommentar anzufügen.

An das DATEV DMS classic angebunden waren in unserem Fall zwei Citrix XenApp 7.6 Terminalserver Bereitstellungen. Eine Bereitstellungsgruppe mit Servern unter Windows Server 2008 R2 und die andere unter Windows Server 2012 R2.

Wir danken der DATEV eG für einen weiteren gelungenen Artikel, der auf unserer Seite keine Fragen offen gelassen hat!

Nun aber zum eigentlichen

Serverumzug DATEV DMS classic pro mit DATEV Dokumentenstand vom 29.04.2015

Situationsbeschreibung

Sie verwenden DATEV DMS classic pro ab Version 1.37 mit oder ohne Zusatzkomponenten und möchten das Programm samt Datenhaltung auf ein neues Server-System umziehen bzw. kopieren.

Vorgehen

Voraussetzungen

chwarn.gifAchtung: Nur für Systemadministratoren
Das nachfolgend beschriebene Vorgehen sollte nur von einem technisch versierten Mitarbeiter, einem Systemadministrator oder einem DATEV-System-Partner durchgeführt werden.

Voraussetzungen

  • Das Quellsystem setzt mindestens die DATEV DMS classic pro Version 1.37 voraus.

    Wenn Sie die DATEV E-Mail-Archivierung einsetzen, ist diese mindestens in der Version 1.2 Voraussetzung.

  • DATEV DMS classic pro ist am Quellsystem funktionsfähig.

  • Der Serverumzug setzt am Quell- und Zielsystem die gleiche DATEV DMS DATEV pro-Version inkl. DMS Service-Release und optionaler Zusatzkomponenten (z. B. DATEV E-Mail-Archivierung) voraus.

  • Sie besitzen Administrator-Rechte am Quell- und Zielsystem.

  • Alle Dokumente sind am Quellsystem im DATEV DMS classic pro eingecheckt.

  • Hinweis: Bei Einsatz der Berufsorganisationsversion (Kammern und Verbände) wenden Sie sich bitte vor dem Serverumzug per E-Mail an kammer-verbands-betreuung@datev.de.

1. Erforderliche Tätigkeiten am DMS-Quellsystem

1.1 Eine DMS Modellsicherung erstellen

  1. Starten Sie den Microsoft Windows-Explorer.

  2. Wechseln Sie in das Verzeichnis <LW>:\DATEV\PROGRAMM\K0000153.

    (<LW> steht für das Programmlaufwerk).

  3. Doppelklicken Sie auf die Datei dms-save.exe.

  4. Aktivieren Sie alle Kontrollkästchen im Dialogfenster Sicherung DATEV DMS Szenario.

  5. Klicken Sie auf Sicherung starten, um die Modellsicherung zu starten.

  6. Kopieren Sie die erstellte Modellsicherung (Standard-Zielpfad: <LW>:\DATEV\DATEN\K0000153) an einen Speicherort, der für das Zielsystem später erreichbar ist.

1.2 DMS Benutzerverwaltung auf Microsoft-SQL-Datenbank umstellen

  1. Melden Sie sich als Administrator an DATEV DMS an.

  2. Öffnen Sie in der Registerkarte Administration das Menü Verwaltung.

  3. Klicken Sie im Benutzer-Manager auf Optionen.

  4. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen bei SQL-Datenbank verwenden.

  5. Bestätigen Sie mit OK.

1.3 Einstellungen am Quellsystem ermitteln

  1. Starten Sie am Quellsystem (DATEV DMS-Server) die SaAdmin-Konsole (SaAdmin.msc).

  2. Prüfen Sie folgende Einstellungen und notieren Sie folgende Angaben:

    chhinw.gifEinstellungen am Quellsystem prüfen

    Diese Werte benötigen Sie für die Überprüfung von DATEV DMS am Zielsystem. Weichen die Einstellungen am Quellsystem von den Standardwerten ab, ist eine Anpassung der archief.ini und program.ini am Zielsystem notwendig.

    Überprüfen Sie:

    Notieren Sie:

    Das aktuelle Medienverzeichnis (\DBA)

    Den Pfad im Kontextmenü vom Core Server – Server | Medien-Verzeichnis

    Standard: <LW>:\DATEV\DATEN\DATEVDMS\DATA\STANDARD\DBA

    Die aktuell verwendeten Medien

    Die Anzahl der Medien im Unterpunkt Core Server – <Servername> | Dokumente | Medien | Alle Medien

    Standard:

    Kanzleimedium 1 bis Kanzleimedium 8

    Belegmedium 1 bis Belegmedium 2

    Das aktuelle Lesecache-Verzeichnis (\LESECACHE)

    Den Pfad unter Core Server – <Servername> | Dokumente | Caches im Kontextmenü Bearbeiten im Verzeichnis Daten: und Tabellen:

    Standard:

    Daten:

    <LW>:\DATEV\DATEN\DATEVDMS\DATA\STANDARD\LESECACHE\DATEN

    Tabelle:

    <LW>:\DATEV\DATEN\DATEVDMS\DATA\STANDARD\LESECACHE\TABELLEN

    Das aktuelle Schreibpuffer-Verzeichnis (\SCHREIBPUFFER)

    Den Pfad unter Core Server – <Servername> | Dokumente | Schreib-Puffer im Kontextmenü Bearbeiten im Verzeichnis Daten:

    Standard:

    <LW>:\ DATEV\DATEN\DATEVDMS\DATA\STANDARD\SCHREIBPUFFER

    Die aktuell verwendete Cachegröße

    Den Wert in der Spalte Maximale Größe im Unterpunkt Core Server – <Servername> | Dokument | Caches

    Standard:

    4000MB

    Die aktuell verwendete Schreibpuffer-Größe

    Den Wert in der Spalte Maximale Größe im Unterpunkt Core Server – <Servername> |Dokument | Schreib-Puffer

    Standard:

    4000MB

    Das aktuelle Laufwerkverzeichnis (\LW01 – \LW<nn>)

    Den Pfad unter Core Server – <Servername> | Dokumente | Laufwerke in der Spalte Modell

    Standard:

    <LW>:\DATEV\DATEN\DATEVDMS\DATA\STANDARD\LW01

    Das aktuelle Belegverzeichnis (\Beleg01 – Belegxx)

    Den Pfad unter Core Server – <Servername> | Dokumente | Laufwerke in der Spalte Modell

    Standard:

    <LW>:\DATEV\DATEN\DATEVDMS\DATA\STANDARD\BELEG01

    Das aktuelle Mailverzeichnis (\MAIL01 – MAILxx)

    Den Pfad unter Core Server – <Servername> | Dokumente | Laufwerke in der Spalte Modell

    Standard: <LW>:\DATEV\DATEN\DATEVDMS\DATA\STANDARD\MAIL01

    Die aktuell verwendeten Laufwerke

    Die Anzahl der Laufwerke im Unterpunkt Core Server – <Servername> | Dokumente | Laufwerke

    Das aktuell verwendete Kanzleimedium im Serverpool

    Das aktuelle Medium bei SPKanzlei im Unterpunkt Core Server – <Servername> | Dokumente | Medienpools | Server-Pools

    Das aktuell verwendete Belegmedium im Serverpool

    Das aktuelle Medium bei SPBeleg im Unterpunkt Core Server – <Servername> | Dokumente | Medienpools | Server-Pools

    Das aktuell verwendete Mailmedium im Serverpool

    Das aktuelle Medium bei SPMail im Unterpunkt Core Server – <Servername> | Dokumente | Medienpools | Server-Pools

    Die IP-Adresse

    Die IP-Adresse unter Core Server im Kontextmenü Verbindung | Parameter in der Zeile TCP/IP | Adresse

    Den Computernamen

    Den Computernamen unter Core Server in der Spalte Name

    Der Domain-Name

    Der Domain-Name ist bei einem Serverumzug von DATEV DMS nicht relevant.

    Hinweis: Wenn Sie DATEV DMS mit dem Betriebssystem synchronisiert haben, ist eine nachträgliche Anpassung der Benutzer in der DATEV DMS classic pro Benutzerverwaltung notwendig, damit die automatische Anmeldung am DATEV DMS funktioniert.

1.4 Einstellungen der Stempel ermitteln

  1. Starten Sie den Microsoft Windows-Explorer am DATEV DMS pro Server.

  2. Prüfen Sie die aktuelle Konfiguration der Stempel.

    1. Zentrale Konfiguration:

      Wechseln Sie abhängig vom vorhandenen Betriebssystem ins Verzeichnis:

      %ProgramData%\DATEVDMS (ab Windows Server 2008)

      bzw.%Allusersprofile%\Anwendungsdaten\DATEVDMS (bis Windows Server 2003). Überprüfen Sie in der program.ini, ob eine Sektion STAMPS existiert.

    2. Konfiguration pro Anwender:

      Im Verzeichnis <LW>:\DATEV\DATEN\DATEVDMS\DATA\STANDARD\USERS befinden sich die Konfigurationsverzeichnisse* pro Anwender. Prüfen Sie in der archief.ini, ob eine Sektion STAMPS existiert.

  3. Prüfen Sie jeweils in der Sektion STAMPS den Pfad der Stempel und notieren Sie sich den Pfad.

    *So ermitteln Sie vom Anwender die anwendungsbezogene archief.ini:

    1. Starten Sie DATEV DMS mit Administrator-Rechten.

    2. Öffnen Sie die DATEV DMS Benutzerverwaltung über Administration | Verwaltung.

    3. Öffnen Sie im Dialogfenster Benutzer-Manager den zu prüfenden Anwender durch Doppelklick.

    4. Im Feld Kennung ist ein Wert angegeben, der dem Ordner im Verzeichnis USERS entspricht.

1.5 DMS-Daten am DMS-Quellserver kopieren

  1. Melden Sie sich als Windows-Benutzer mit administrativen Rechten an.

  2. Stoppen Sie am Quellsystem folgende Dienste in der angegebenen Reihenfolge:

    • DATEV DMS EMA Dienst

    • Beenden Sie weitere EMA Dienste über LW:\DATEV\PROGRAMM\DATEVDMS\EMA\Saperion ELM\Tools\Stop.bat.

    • DATEV Dokumentanalyse

    • smartFIX Web Services

    • smartFIX Activator

    • DATEV DMS Rechnung-Dienst

    • DATEV DMS OCR-Dienst

    • Warten Sie 5 Minuten, bis Sie mit dem Stoppen der Dienste fortfahren.

    • DATEV DMS classic Core Server

  3. Wählen Sie Start | Programme | DATEV | Basissoftware | DATEV SQL-Manager (Administrator).

  4. Schalten Sie mit der Taste F8 den Expertenmodus ein.

  5. Markieren Sie die DMS Datenbank (DMSDB).

  6. Klicken Sie mit der rechten Maustaste, wählen Sie Trennen und schließen Sie den DATEV SQL-Manager.

  7. Wenn die Zusatzkomponente DATEV E-Mail-Archivierung installiert ist, wiederholen Sie die Schritte 5. und 6. für die EMA Datenbank (EMADB).

  8. Wenn der umzuziehende DMS-Server gleichzeitig Fileserver ist, müssen beim Einsatz des DATEV DMS Posteingangsassistent die Schritte 5. und 6. ebenso für die Datenbank des Posteingangsassistenten wiederholt werden.

    Diese finden Sie im DATEV SQL-Manager unter: <Computername des Quellsystems>\WINDVSW1\DATEV\DATEN\K0008031\DATA\STANDARD\PEA

  9. Erstellen Sie eine vollständige Kopie des DATEV DMS-Programmverzeichnisses: <LW>:\DATEV\PROGRAMM\DATEVDMS.

  10. Erzeugen Sie eine vollständige Kopie des Standard DATEV DMS-Datenverzeichnisses <LW>:\DATEV\DATEN\DATEVDMS\DATA\STANDARD.

    chhinw.gifAusgelagerte Verzeichnisse ebenfalls sichern

    Wenn Sie auf dem Quellsystem die DMS-Medien oder DMS-Datenbank auf weitere Laufwerke ausgelagert bzw. verteilt haben, sichern Sie ebenfalls alle entsprechenden Verzeichnisse. Die entsprechenden Verzeichnisse können Sie in der DMS Administrationskonsole unter Dokumente | Medien überprüfen.

  11. Wenn der umzuziehende DMS-Server gleichzeitig Fileserver ist, müssen Sie beim Einsatz des DATEV DMS Posteingangsassistent auch eine vollständige Kopie des Verzeichnisses <LW>\DATEV\DATEN\K0008031\DATA\STANDARD erstellen.

  12. Kopieren Sie abhängig vom Betriebssystem den Inhalt des folgenden Verzeichnisses:

    %ProgramData%\DATEVDMS (ab Windows Server 2008)

    – bzw. –

    %Allusersprofile%\Anwendungsdaten\DATEVDMS (bis Windows Server 2003)

  13. Der unter Punkt 1.4 notierte Pfad für die Stempel muss ebenfalls kopiert werden.

  14. Kopieren Sie die komplette Sicherung an einen Speicherort, der für das Zielsystem erreichbar ist.

  15. (Anmerkung/Empfehlung der Terminal-Services.NET: ) Deaktivieren Sie die DATEV DMS Dienste am Quellsystem und benennen Sie vorsichtshalber die DATEV DMS Programm- und Datenverzeichnisse am Quellsystem um, damit sichergestellt ist, dass künftig keine Änderungen mehr am Quellsystem vorgenommen werden können.

 

chhinw.gif Quellsystem nach dem DMS-Serverumzug als DATEV-Fileserver im Netz beibehalten
Wenn die DMS-Daten auf einen separaten DMS-Server als Zielsystem umgezogen werden sollen und das Quellsystem als DATEV-Fileserver im Netz bleibt, sind zusätzliche Schritte am Quellsystem notwendig (Anmerkung/Empfehlung der Terminal-Services.NET: Führen Sie diese erst ein bis zwei Wochen nach Fertigstellung des Umzugs durch, um einen gewissen doppelten Boden bei der Migration zu haben):

  1. Stellen Sie sicher, dass alle relevanten Daten vom Quellsystem kopiert wurden.

  2. Wählen Sie Start | Alle Programme | DATEV | Basissoftware, um das Tool Programmdeinstallation zu starten.

  3. Wählen Sie den Deinstallationsmodus Standard und bestätigen Sie mit Weiter.

  4. Wählen Sie im nächsten Schritt die Produkte für die Deinstallation:

    • DATEV DMS classic pro Server

    • DATEV EMA pro Server (nur bei Einsatz der DATEV E-Mail-Archivierung)

  5. Sie sehen jetzt eine Aufstellung der zu deinstallierenden Produkte. Prüfen Sie die Aufstellung und bestätigen Sie diese mit Klick auf Deinstallieren.

2. Erforderliche Tätigkeiten am DMS-Zielsystem

2.1 DMS-Datenbank im Zielsystem vorbereiten

  1. Installieren Sie DATEV DMS pro auf dem Zielsystem nach Checkliste (Neuinstallation.pdf von der Programm-DVD DATEV pro 2, Ordner DATEV_DMS_CLASSIC_PRO\Dokumentation).

    chhinw.gifWährend der Installation werden Seriennummer und Lizenzkey von DATEV DMS abgefragt.

    Diese Werte entnehmen Sie der Datei program.ini vom Quellsystem oder aus dem Saveszenario (siehe 1.1) in der Sektion [System] unter SerNr= und Key=.

  2. Installieren Sie das DATEV DMS Service-Release und DATEV DMS Zusatzkomponenten nach Checkliste, sofern diese auf dem Quellsystem installiert sind.

    chhinw.gif DATEV-E-Mail-Archivierung auch auf Zielsystem installieren

    Setzen Sie die DATEV-E-Mail-Archivierung ein, müssen Sie diese ebenfalls auf dem Zielsystem nach Checkliste (EMA_pro_2.0_Installationscheckliste_-_Teil_2_(DMS).pdf von der Programm-DVD DATEV pro 2, Ordner DATEVEMA\Dokumentation) installieren. Wenn sich beim Serverumzug der Name des DATEV DMS-Servers ändert, so müssen die Microsoft Outlook-Formulare erneut veröffentlicht werden. (siehe dazu in eben genannter Checkliste unter Punkt 4.2.3 Installation der Outlook-Formulare).

  3. Nach der Installation melden Sie sich als Administrator in DATEV DMS an.

  4. Führen Sie eine Suchabfrage über den Universal-Korb aus.

    In der Ergebnisliste werden keine Dokumente angezeigt.

  5. Öffnen Sie in der Registerkarte Administration das Menü Verwaltung.

  6. Klicken Sie im Benutzer-Manager auf Optionen.

  7. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen bei SQL-Datenbank verwenden.

  8. Bestätigen Sie mit OK.

  9. Beenden Sie DATEV DMS.

  10. Notieren Sie sich den Standardpfad des DMS-Datenverzeichnisses.

    In diesem Verzeichnis werden alle DATEV DMS-Daten, unabhängig vom ursprünglichen Speicherort am Quellsystem, abgelegt

    chhinw.gif Inhalt des DMS-Datenverzeichnisses

    In diesem Verzeichnis befinden sich standardmäßig das Medienverzeichnis (DBA), die Cache-Verzeichnisse (LESECACHE, SCHREIBPUFFER), die Laufwerke (LW01-LW<nn>), BELEG01-BELEG<nn>) und die DMS SQL-Datenbank (*.mdf, *.ldf).

    Syntax: <LW>:\DATEV\DATEN\DATEVDMS\DATA\STANDARD

    <LW> steht für den Laufwerksbuchstaben, auf dem Ihre Daten gespeichert werden.

    Beispiel: D:\DATEV\DATEN\DATEVDMS\DATA\STANDARD

2.2 Weitere Vorarbeiten am Zielsystem

  1. Melden Sie sich als Windows-Benutzer mit administrativen Rechten an.

  2. Beenden Sie folgende Dienste am Zielsystem in der angegebenen Reihenfolge:

    • DATEV DATEV DMS EMA Dienst

    • Beenden Sie weitere EMA Dienste über LW:\DATEV\PROGRAMM\DATEVDMS\EMA\Saperion ELM\Tools\Stop.bat.

    • DATEV Dokumentanalyse

    • smartFIX Web Services

    • smartFIX Activator

    • DATEV DMS Rechnung-Dienst

    • DATEV DMS OCR-Dienst

    Warten Sie 5 Minuten, bis Sie mit dem Stoppen der Dienste fortfahren.

    • DATEV DMS classic Core Server-Dienst

  3. Wählen Sie Start | Programme | DATEV | Basissoftware | DATEV SQL-Manager (Administration).

  4. Schalten Sie mit der Taste F8 den Expertenmodus ein.

  5. Markieren Sie die DMS Datenbank (DMSDB).

  6. Klicken Sie mit der rechten Maustaste, wählen Sie Trennen und schließen Sie den DATEV SQL-Manager.

  7. Wenn die Zusatzkomponente DATEV E-Mail-Archivierung installiert ist, wiederholen Sie die Schritte 5 und 6 für die EMA Datenbank (EMADB).

  8. Wenn das Zielsystem gleichzeitig auch der neue Fileserver ist, wiederholen Sie die Schritte 5. und 6. ggf. ebenso für die Datenbank des DATEV DMS Posteingangsassistent.

    Sie finden diese im DATEV SQL-Manager unter: <Computername des Zielsystems>\WINDVSW1\DATEV\DATEN\K0008031\DATA\STANDARD\PEA

  9. Löschen Sie im Verzeichnis %Appdata%\DATEVDMS die Ordner INIS, SysFileCache und TrayCache.

  10. Fügen Sie den unter 1.5 kopierten Inhalt des Verzeichnisses

    %ProgramData%\DATEVDMS (ab Windows Server 2008)

    bzw.

    %Allusersprofile%\Anwendungsdaten\DATEVDMS (bis Windows Server 2003) auf dem Zielsystem in den entsprechenden Ordner je eingesetztes Betriebssystem wieder ein.

  11. Fügen Sie die unter 1.5 kopierten Stempel am gewünschten Ort auf dem Zielsystem ein.

    Hinweis: Bei Änderungen hinsichtlich Pfad oder Laufwerksbuchstabe sind wie unter 1.4 beschrieben entsprechend Anpassungen an den betroffenen Dateien nötig.

  12. Wählen Sie Start | Ausführen, geben Sie regedit ein und bestätigen Sie mit OK.

  13. Benennen Sie den Schlüssel HKEY_CURRENT_USER\Software\DATEV-DMS um in HKEY_CURRENT_USER\Software\XDATEV-DMS (Anmerkung/Empfehlung der Terminal-Services.NET: Löschen Sie diesen umbenannten Schlüssel sobald Sie bestätigen können, dass der Serverumzug DATEV DMS erfolgreich war).

2.3 DMS archief.ini Dateien überprüfen

Wenn sich beim Serverumzug mindestens einer der folgenden Punkte ändert, ist eine manuelle Anpassung der Datei archief.ini erforderlich:

– IP-Adresse

– Computername

– Laufwerksbuchstabe

– Pfad des DMS-Datenverzeichnisses

– Abweichungen der Standardpfade (DBA, Cache, Laufwerke, Belege) siehe Kapitel 1.3

Wenn Abweichungen bestehen, ist es notwendig, die INI-Datei anzupassen.

chhinw.gifVerwenden Sie nicht die “Suchen und Ersetzen” Funktion des Editors
Suchen Sie direkt in den betroffenen Programmdateien wie im Folgenden beschrieben.
  1. Öffnen Sie die archief.ini im Verzeichnis

    %ProgramData%\DATEVDMS (ab Windows Server 2008)

    bzw.

    %Allusersprofile%\Anwendungsdaten\DATEVDMS (bis Windows Server 2003).

  2. Suchen Sie nach dem Eintrag IpHost= und tragen Sie den Servernamen und die IP-Adresse des Zielsystems ein.

    Ist zusätzlich der Port angegeben (Brokerserver (Broker):12347;) bleibt dieser Port unverändert. Durchsuchen Sie die gesamte archief.ini nach IpHost=.

    Syntax: IpHost=<Servername>;<IP-Adresse>:<Port>

    Beispiel: IpHost=DMS-Server;10.10.1.10:12347

  3. Suchen Sie nach dem Eintrag NamedPipe= und tragen Sie den Computernamen des Zielsystems ein. Durchsuchen Sie die gesamte archief.ini nach NamedPipe=.

    Syntax: NamedPipe=<Computername des Zielsystems>

    Beispiel: NamedPipe=DMS-Server

  4. Suchen Sie in der Sektion [Odbc.Setup32.DMSDB.Params] nach Param3=Database= und tragen Sie den Computernamen und den Standardpfad zur DMS Datenbank (DMSDB) des Zielsystems ein.

    Syntax: Param3=Database=<Computername des Zielsystems>\<LW>$\DATEV\DATEN\DATEVDMS\DATA\STANDARD\DMSDB

    Beispiel: Param3=Database=DMSSERVER\D$\DATEV\DATEN\DATEVDMS\DATA\STANDARD\DMSDB

  5. Suchen Sie in der Sektion [Archive.System] nach DatabaseDirectory= und tragen Sie den Standardpfad des Medienverzeichnisses (DBA) des Zielsystems ein.

    Syntax: DatabaseDirectory=<LW>:\DATEV\Daten\DATEVDMS\DATA\Standard\DBA

    Beispiel: DatabaseDirectory=D:\DATEV\Daten\DATEVDMS\DATA\Standard\DBA

  6. Suchen Sie in der Sektion [Archive.Cache] nach Directory= und DBDirectory= und tragen Sie den Standardpfad des Lesecache-Verzeichnisses (Daten und Tabellen) des Zielsystems ein.

    Syntax:

    Directory=<LW>:\DATEV\Daten\DATEVDMS\DATA\STANDARD\LESECACHE\Daten

    DBDirectory=<LW>:\DATEV\Daten\DATEVDMS\DATA\STANDARD\LESECACHE\Tabellen

    Beispiel:

    Directory=D:\DATEV\Daten\DATEVDMS\DATA\STANDARD\CACHE\Daten

    DBDirectory=D:\DATEV\Daten\DATEVDMS\DATA\STANDARD\CACHE\Tabellen

  7. Suchen Sie in der Sektion [Archive.Cache.2] nach Directory= und DBDirectory= und tragen Sie den Standardpfad des Schreibpuffer-Verzeichnisses des Zielsystems ein.

    Syntax:

    Directory=<LW>:\DATEV\Daten\DATEVDMS\DATA\Standard\SCHREIBPUFFER

    DBDirectory=<LW>:\DATEV\Daten\DATEVDMS\DATA\Standard\SCHREIBPUFFER

    Beispiel:

    Directory=D:\DATEV\Daten\DATEVDMS\DATA\Standard\SCHREIBPUFFER

    DBDirectory=D:\DATEV\Daten\DATEVDMS\DATA\Standard\SCHREIBPUFFER

  8. Suchen Sie in der Sektion [Archive.Server1000001.Config] nach Directory1= bis Directory[n] und überprüfen Sie den Standardpfad der einzelnen Laufwerke des Zielsystems.

    Durchsuchen Sie diese Sektion nach weiteren Laufwerken.

    Syntax: Directory[n]=<LW>\DATEV\Daten\DATEVDMS\DATA\Standard\LW<nn> bzw. Directory[n]=<LW>\DATEV\Daten\DATEVDMS\DATA\Standard\BELEG<nn>

    Beispiel: Directory1=D:\DATEV\Daten\DATEVDMS\DATA\Standard\LW01

  9. Ändert sich der Laufwerksbuchstabe beim Umzug muss zusätzlich folgender Eintrag in der Sektion [UserAdmin] angepasst werden:

    UserAdminUserBaseDir=<User Datenpfad (verschlüsselt)>

    Erfassen Sie den Pfad mit richtigem Laufwerksbuchstaben des Zielsystems:

    <LW>:\DATEV\DATEN\DATEVDMS\DATA\STANDARD\Users

    Beispiel:

    UserAdminUserBaseDir=D:\DATEV\DATEN\DATEVDMS\DATA\STANDARD\Users

  10. Speichern Sie die Änderung der archief.ini.

2.4 DMS program.ini Dateien überprüfen

Wenn sich beim Serverumzug einer der folgenden Punkte ändert, ist eine manuelle Anpassung der Datei program.ini erforderlich.

– IP-Adresse

– Computername

– Laufwerksbuchstabe

– Pfad des DMS-Datenverzeichnisses

– Abweichungen der Standardpfade (DBA, Cache, Laufwerke, Belege) siehe Kapitel 1.3

Wenn Abweichungen bestehen, ist es notwendig, die INI-Datei anzupassen.

chhinw.gifVerwenden Sie nicht die “Suchen und Ersetzen” Funktion des Editors
Suchen Sie direkt in den betroffenen Programmdateien wie im Folgenden beschrieben.
  1. Öffnen Sie die program.ini im Verzeichnis:

    %ProgramData%\DATEVDMS (ab Windows Server 2008)

    bzw.%Allusersprofile%\Anwendungsdaten\DATEVDMS (bis Windows Server 2003).

  2. Suchen Sie nach dem Eintrag IpHost= und tragen die IP-Adresse des Zielsystems ein.

    Ist zusätzlich der Port angegeben (Brokerserver (Broker):12347; Dokumentenserver (Repository):12205) bleibt dieser unverändert. Durchsuchen Sie die gesamte program.ini nach IpHost=.

    Syntax: IpHost=<IP-Adresse>:<Port>

    Beispiel: IpHost=10.10.1.10:12347

  3. Suchen Sie nach dem Eintrag NamedPipe= und tragen Sie den Computernamen des Zielsystems ein.

    Durchsuchen Sie die gesamte archief.ini nach NamedPipe=.

    Syntax: NamedPipe=<Computername des Zielsystems>

    Beispiel: NamedPipe=DMS-Server

  4. Suchen Sie in der Sektion [Broker.Servers] und tragen Sie den Computernamen des Zielsystems ein (Anmerkung/Empfehlung der Terminal-Services.NET: Die im Originaldokument der DATEV eG stehende Nummer 10000010 wurde von uns gegen die vorgefundene Nummer 1000001 ausgetauscht.).

    Syntax: <Computername des Zielsystems>=<Computername des Zielsystems> 1000001=<Computername des Zielsystems>

    Beispiel: DMS-Server=DMS-Server

    1000001=DMS-Server

  5. Suchen Sie in der Sektion [Broker.<Computername des Quellsystems>] und tragen Sie den Computernamen des Zielsystems ein.

    Syntax: [Broker.<Computername des Zielsystems>]

    Beispiel: [Broker.DMS-Server]

  6. Suchen Sie in der Sektion [Broker.<Computername des Quellsystems>.Tables] und tragen Sie den Computernamen des Zielsystems ein.

    Syntax: [Broker.<Computername des Zielsystems>.Tables]

    Beispiel: [Broker.DMSSERVER.Tables]

  7. Suchen Sie in der Sektion [Broker.<Computername des Quellsystems>.Locations] und tragen Sie den Computernamen des Zielsystems ein.

    Syntax: [Broker.<Computername des Zielsystems>.Locations]

    Beispiel: [Broker.DMSSERVER.Locations]

  8. Suchen Sie in der Sektion [Broker.<Computername des Quellsystems>.Renditions und tragen Sie den Computernamen des Zielsystems ein.

    Syntax: [Broker.<Computername des Zielsystems>.Renditions]

    Beispiel: [Broker.DMSSERVER.Renditions]

  9. Suchen Sie in der Sektion [Broker.<Computername des Quellsystem>.Tasks] und tragen Sie den Computernamen des Zielsystems ein.

    Syntax: [Broker.<Computername des Zielsystems>.Tasks]

    Beispiel: [Broker.DMSSERVER.Tasks]

  10. Suchen Sie in der Sektion [Repository.Servers] und tragen Sie den Computernamen des Zielsystems ein.

    Syntax:

    <Computername des Zielsystems>=<Computername des Zielsystems>1000001=<Computername des Zielsystems>

    Beispiel: DMS-Server=DMS-Server

    1000001=DMS-Server

  11. Suchen Sie in der Sektion [Repository.<Computername des Quellsystem>] und tragen Sie den Computernamen des Zielsystems ein.

    Syntax: [Broker.<Computername des Zielsystems>]

    Beispiel: [Repository.DMS-Server]

  12. Suchen Sie in der Sektion [DATEV Database] nach Database= und tragen Sie den Standardpfad der SQL-Datenbank (DMSDB.ldf; DMSDB.ldf) des Zielsystems ein.

    Syntax:

    Database=\\<Computername des Zielsystems>\<LW>$\DATEV\DATEN\DATEVDMS\DATA\STANDARD\DMSDB.MDF

    Beispiel: Database=\\DMSSERVER\D$\DATEV\DATEN\DATEVDMS\DATA\STANDARD\DMSDB.MDF

  13. Suchen Sie in der Sektion [DATEV DMS Installation] nach HostName= und IPAdresse=. Tragen Sie den Computernamen und die IP-Adresse des Zielsystems ein.

    Syntax:

    IPAdresse=<IP-Adresse des Zielsystems> HostName=<Computername des Zielsystems>

    Beispiel:

    IPAdresse=10.10.1.10 HostName=DMS-Server

  14. Wenn Sie die Zusatzkomponente DATEV E-Mail-Archivierung einsetzen, suchen Sie nach den Einträgen WSServerName= und ServerName= in der Sektion [DATEV EMA]. Tragen Sie dort jeweils den DMS Servernamen des Zielsystems in folgendem Format ein:

    Syntax: WSServerName=< Computername >:<Port>

    Ist zusätzlich der Port angegeben < Computername >:9981 bleibt dieser unverändert.

    Beispiel: IpHost=DMS-Server:9981

  15. Speichern Sie die Änderung der program.ini.

2.5 DMS-Datenverzeichnis (und PEA-Datenverzeichnis) einspielen

  1. Öffnen Sie am Zielsystem das DMS-Datenverzeichnis (siehe 2.1 DMS-Datenbank im Zielsystem vorbereiten / Punkt 9) <LW>:\DATEV\DATEN\DATEVDMS\DATA.

  2. Benennen Sie das folgende Verzeichnis des DMS-Datenverzeichnisses <LW>:\DATEV\DATEN\DATEVDMS\DATA\STANDARD um in \StandardX (Anmerkung/Empfehlung der Terminal-Services.NET: Löschen Sie diesen umbenannten Ordner sobald Sie bestätigen können, dass der Serverumzug DATEV DMS erfolgreich verlaufen ist.).

  3. Fügen Sie aus der unter Punkt 1.5 DMS-Daten am DMS-Quellserver kopieren angefertigten Kopie des Standard DATEV DMS-Datenverzeichnisses den Ordner <LW>:\DATEV\DATEN\DATEVDMS\DATA\STANDARD auf dem Zielsystem ein.

    chhinw.gifAusgelagerte Verzeichnisse ebenso einfügen

    Wenn Sie auf dem Quellsystem die DMS-Medien oder DMS Datenbank auf weitere Laufwerke ausgelagert bzw. verteilt haben, sind diese ebenso an der gewünschten Stelle auf dem Zielsystem wieder einzufügen.

  4. Wenn Sie unter Punkt 1.5 DMS-Daten am DMS-Quellserver kopieren das Datenverzeichnis des DATEV DMS Posteingangsassistent vom Quellsystem kopiert haben, muss das gleichlautende Verzeichnis am Zielsystem in <LW>\DATEV\DATEN\K0008031\DATA\STANDARDx umbenannt werden.

  5. Fügen Sie anschließend die Kopie des PEA-Datenverzeichnisses <LW>\DATEV\DATEN\K0008031\DATA\STANDARD auf dem Zielsystem ein.

    chhinw.gifDATEV DMS Posteingangsassistent einrichten

    Wenn Sie den DATEV DMS Posteingangsassistent nutzen, müssen Sie nach dem Serverumzug das Konfigurationstool zur Einrichtung des Servers erneut ausführen.

    Eine Anleitung finden Sie im Dokument 0904079 unter Punkt 5.1 Server einrichten.

2.6 DMS Datenbank und Datenverzeichnis prüfen

(Anmerkung/Empfehlung der Terminal-Services.NET: An dieser Stelle können Sie die DATEV DMS Dienste schonmal wieder am Zielsystem in Betrieb nehmen. Laut Dokument der DATEV eG sind diese noch aus und werden im weiteren Verlauf auch nicht mehr gestartet…)

Prüfen Sie, ob die vom Quellsystem kopierten Datenbank-Dateien (DMSDB.MDF, DMSDB.LDF) sowie das Medienverzeichnis (\DBA), das Cache-Verzeichnis (\Cache) und alle Laufwerke (\LW01 – \LW<nn>, \BELEG01 – \BELEG<nn> und, sofern vorhanden, \MAIL01 – \MAIL<nn>) vorliegen.

2.7 DMS Medienverzeichnis überprüfen

chhinw.gifWichtiger Hinweis zum Medienverzeichnis (\DBA)
Das Medienverzeichnis befindet sich standardmäßig im Verzeichnis <LW>:\DATEV\DATEN\DATEVDMS\DATA\STANDARD\DBA\ und ist für die Verwaltung der “echten” Medien zuständig.Das Verzeichnis DBA\1000001 enthält durchnummerierte Verzeichnisse. Die Anzahl dieser Verzeichnisse entspricht der Anzahl der Medien.Wenn das Verzeichnis leer ist, überprüfen Sie, wo sich das Medienverzeichnis (DBA Verzeichnis) am Quellsystem befunden hat. (Siehe 1.3 Einstellungen am Quellsystem ermitteln).

Kontrollieren Sie, ob der Standardpfad in der SaAdmin-Konsole korrekt eingetragen ist, und stellen Sie diesen gegebenenfalls korrekt ein:

  1. Starten Sie dazu den DATEV DMS classic Core Server-Dienst über die DMS-StartServices.exe aus dem Programmverzeichnis <LW>:\DATEV\PROGRAMM\DATEVDMS\Tools.

  2. Wenn Sie die Zusatzkomponenten DATEV E-Mail-Archivierung pro installiert haben, starten Sie die entsprechenden Dienste über StartEMAServices.exe, die Sie im Programmverzeichnis LW>:\DATEV\PROGRAMM\DATEVDMS\EMA\EMAAdmin finden.

  3. Wenn Sie den DATEV DMS Posteingangsassistent nutzen, starten Sie die entsprechenden Dienste über die Datei <LW>:\DATEV\PROGRAMM\K0008024\DDAStart.bat.

  4. Rufen Sie die SaAdmin.msc auf.

  5. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Core Server Administration.

  6. Wählen Sie im Kontextmenü Server | Medien-Verzeichnis

Standardmäßig ist folgender Pfad eingetragen: <LW>:\DATEV\DATEN\DATEVDMS\DATA\STANDARD\DBA.

2.8 DMS Laufwerke überprüfen

chhinw.gifWichtiger Hinweis zu den Laufwerken (\LW01 bis \LW<nn>); BELEG01 bis \BELEG<nn>) und, sofern vorhanden, MAIL01 – MAIL<nn>
Die Laufwerke enthalten die “echten” Medien bzw. Daten und evtl. können die Pfade am Quellsystem abweichen. Das Laufwerk befindet sich standardmäßig im Verzeichnis <LW>:\DATEV\DATEN\DATEVDMS\DATA\STANDARD\LW01 bis LW<nn> bzw. \BELEG01 bis BELEG<nn> und, sofern vorhanden, MAIL01 – MAIL<nn>.

Kontrollieren Sie die Anzahl der Medien und Laufwerke:

  1. Rufen Sie die SaAdmin.msc auf, starten Sie die DATEV DMS-Dienste (wenn nicht bereits gestartet) und stellen Sie sicher, dass die Laufwerk- und Medienanzahl des Quell- und Zielsystems übereinstimmen. (Siehe 1.3 Einstellungen am Quellsystem ermitteln).

2.9 DMS Cache überprüfen

chhinw.gif Wichtiger Hinweis zum Quellpfad \Cache
Der Cache unterteilt sich in Tabellen und Daten. Der Pfad kann evtl. abweichen. Sollte der Pfad leer sein oder nur eine geringe Menge von MB enthalten, kontrollieren Sie bitte, wo sich am Quellsystem der Cache befindet (siehe 1.3 Einstellungen am Quellsystem ermitteln). Die Caches befindet sich standardmäßig in den Verzeichnissen:<LW>:\DATEV\DATEN\DATEVDMS\DATA\STANDARD\Lesecache<LW>:\DATEV\DATEN\DATEVDMS\DATA\STANDARD\Schreibpuffer

Kontrollieren Sie die maximale Cachegröße des Lesecaches:

  1. Rufen Sie die SaAdmin.msc auf.

  2. Wählen Sie Core Server Administration | <Servername> | Dokumente | Caches. Der dort eingestellte Pfad weist auf den im Quellsystem befindlichen Cache-Bereich von DATEV DMS.

  3. Stellen Sie sicher, dass sich in dem angegebenen Pfad der Cache befindet (siehe 1.3 Einstellungen am Quellsystem ermitteln).

  4. Kontrollieren Sie ebenso den Wert in der Spalte Maximale Größe und korrigieren Sie diesen gegebenenfalls.

Kontrollieren Sie die maximale Cachegröße des Schreibpuffers:

  1. Rufen Sie die SaAdmin.msc auf.

  2. Wählen Sie Core Server Administration | <Servername> | Dokumente | Schreibpuffer. Der dort eingestellte Pfad weist auf den im Quellsystem befindlichen Cache-Bereich von DATEV DMS.

  3. Stellen Sie sicher, dass sich in dem angegebenen Pfad der Cache befindet (siehe 1.3 Einstellungen am Quellsystem ermitteln).

  4. Kontrollieren Sie ebenso den Wert in der Spalte Maximale Größe und korrigieren Sie diesen gegebenenfalls.

2.10 DMS Medien- und Serverpools überprüfen

  1. Rufen Sie die SaAdmin.msc auf.

  2. Wählen Sie Core Server Administration | <Servername> | Dokumente | Medienpools und Serverpools.

  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Serverpool SPKanzlei und im Kontextmenü auf Bearbeiten.

  4. Wählen Sie das Medium aus (siehe 1.3 Einstellungen am Quellsystem ermitteln).

  5. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Serverpool SPBelege im Kontextmenü auf Bearbeiten.

  6. Wählen Sie das Medium aus (siehe 1.3 Einstellungen am Quellsystem ermitteln).

Wenn Sie das Produkt DATEV E-Mail-Archivierung einsetzen, führen Sie zusätzlich folgende Schritte durch:

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Serverpool SPMail und wählen Sie im Kontextmenü den Punkt Bearbeiten.
  2. Wählen Sie das Medium aus (siehe 1.3 Einstellungen am Quellsystem ermitteln).

2.11 DMS am Zielsystem anpassen und testen

  1. Melden Sie sich als Administrator an DATEV DMS classic pro an.

  2. Doppelklicken Sie auf den Universal-Korb und wählen Sie Suchen.

    Es werden alle vorhandenen Dokumente angezeigt.

  3. Prüfen Sie, ob sich die Dokumente öffnen lassen anhand einiger Tests.

    chhinw.gif Bei neuem Servernamen: Anpassungen vornehmen

    Wenn sich nach dem Serverumzug der Computername des Servers ändert, ist eine Anpassung des Benutzers OCR in der Benutzerverwaltung notwendig.

Vorgehen (Anmerkung/Empfehlung der Terminal-Services.NET: Der ursprüngliche Punkt 2 wurde von uns gelöscht, weil dieser u.E. irreführend war.):

  1. Öffnen Sie in der Registerkarte Administration das Menü Verwaltung.

  2. Öffnen Sie nun über die Schaltfläche Bearbeiten den Benutzer OCR.

    Unter Vollständiger Name muss der geänderte Name des Zielsystems hinter dem Domain-Namen eingetragen werden.

    Hinweis: Die Zeile ist gegebenenfalls inaktiv, wenn das Kontrollkästchen bei mit Betriebssystem synchronisiert aktiviert ist. Entfernen Sie das Kontrollkästchen, nehmen Sie Ihre Änderungen vor und aktivieren sie anschließend wieder das Kontrollkästchen für die Synchronisation.

  3. Bestätigen Sie Ihre Änderungen mit OK und schließen Sie den Benutzer-Manager.

Prüfen Sie die Volltextsuche:

  1. Melden Sie sich als Administrator an DATEV DMS an.

  2. Doppelklicken Sie auf den Universal-Korb, tragen Sie ein beliebiges Wort in das Feld Volltextsuche ein und wählen Sie Suchen.

    Die Volltextsuche funktioniert, wenn die Suche ohne Programm-Meldungen ausgeführt wird.

2.12 DMS am Arbeitsplatz anpassen und testen

chhinw.gifBei neuem Namen, geänderter IP-Adresse oder Pfad des Datenverzeichnisses des DMS-Servers: Anpassungen an den Arbeitsplätzen vornehmen
Wenn sich nach dem Serverumzug der Computername des DMS-Servers ändert, ist eine weitere Anpassung der bereits installierten Arbeitsplätze notwendig.

Vorgehen:

  1. Löschen Sie am DMS Arbeitsplatz (Client oder WTS) die Datei datevdms.ini im Programmverzeichnis <LW>:\DATEV\PROGRAMM\DATEVDMS.

  2. Wechseln Sie ins Verzeichnis <LW>:\ConfigDB (windvsw1 Laufwerk)

  3. Öffnen Sie die vorhandene Datei DATEVDMS.ini

  4. Tragen Sie hier entsprechende Änderungen des DMS-Servers an

    • IP-Adresse

    • Computername

    • Pfad des DMS-Datenverzeichnisses

  5. Kopieren Sie anschließend die geänderte DATEVDMS.ini aus dem Verzeichnis <LW>:\ConfigDB (windvsw1 Laufwerk) jeweils in das Programmverzeichnis <LW>:\DATEV\PROGRAMM\DATEVDMS an jedem WTS/Client.

  6. Öffnen Sie im Programmverzeichnis <LW>:\DATEV\PROGRAMM\DATEVDMS an jedem Client/WTS die Datei program.ini. Nehmen Sie hier Änderungen des DMS-Servers wie:

    • IP-Adresse

    • Computername

      mit auf und speichern die Datei.

  7. Wechseln Sie abhängig vom verwendeten Betriebssystem jeweils in folgendes Verzeichnis an jedem WTS/Client:

    %ProgramData%\DATEVDMS (ab Windows Server 2008 bzw. Windows 7)

    bzw.%Allusersprofile%\Anwendungsdaten\DATEVDMS (bis Windows Server 2003 bzw. Windows XP). Öffnen und ändern Sie die hier vorhandenen Dateien archief.ini und program.ini hinsichtlich der Anpassungen des DMS-Servers in Name, geänderter IP-Adresse oder Pfad des Datenverzeichnisses.

  8. Wenn Sie die Zusatzkomponente DATEV E-Mail-Archivierung pro verwenden, führen Sie an jedem Client bzw. WTS eine Reparaturinstallation der entsprechenden Arbeitsstationskomponente durch.

    • Wechseln Sie dazu auf die Programm-DVD DATEV pro 2 und dort in den Ordner DATEVEMA\ARBEITSSTATION.

    • Führen Sie die Datei LSETUP.ANW aus.

    • Wählen Sie anschließend die Option Reparaturmodus.

  9. Starten Sie anschließend testweise DATEV DMS classic pro.

chhinw.gifBei neuem Servernamen: Anpassungen vornehmen
Wenn sich nach dem Serverumzug der Computername des Servers ändert, ist eine Anpassung der automatischen Datei-Übernahme notwendig wie im folgenden Vorgehen beschrieben.

Vorgehen:

  1. Melden Sie sich als Anwender an DATEV DMS classic pro an.

  2. Öffnen Sie Optionen | Übernahme, markieren den Eintrag Dateien und klicken auf die Schaltfläche Konfigurieren.

  3. Überprüfen Sie die Pfadangabe im Feld Automatik-Verzeichnis.

    Überprüfen Sie diese Einstellung bei jedem DATEV DMS classic DATEV pro-Anwender, der die automatische Datei-Übernahme verwendet.

2.13 Office-Integration und Benutzersynchronisation über den vollständigen Namen der Benutzerverwaltung

Erfolgt am Zielsystem erstmalig die Aktivierung der Benutzersynchronisation (siehe Dokument 1036174) über den vollständigen Namen der Benutzerverwaltung, ist eine Neuzuordnung der DMS-Benutzer zu den vorhandenen Office-Profilen erforderlich.

Führen Sie für die Neuzuordnung der Benutzer folgende Schritte in Microsoft Word aus:

  1. Öffnen Sie über Extras | DATEV DMS Konfiguration die DMS Office Konfiguration.

  2. Klicken Sie auf die Schaltfläche Administration und auf den Menüpunkt Benutzerzugriff.

  3. Entfernen Sie aus den Profilen die alten DMS-Benutzer aus dem Benutzerzugriff und nehmen Sie die neu synchronisierten Benutzer in das Office-Profil auf.

  4. Wiederholen Sie die Zuordnung der Benutzer für alle vorhandenen Profile.

Wiederholen Sie diese Arbeitsschritte für alle verfügbaren Microsoft-Office-Programme, in denen die DMS Office Integration vorhanden ist.


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